Bett und Grippe
Das Bett ist eines der wichtigsten Heilmittel, wenn es um eine Erkältung oder gar eine Grippe geht. Neben vielen Taschentüchern, einer Kanne Tee, einem Schal und einer Wärmflasche ist das Möbelstück die einzige wahre Gelegenheit, sich auszukurieren und die Krankheitserreger aus dem Körper zu schwitzen. Natürlich sollte man den Arzt aufsuchen, wenn man sehr krank ist, doch nach der Apotheke sollte der nächste Weg dann wirklich gleich wieder in das Bett führen.
Schlafen ist eine gute Medizin, und außerdem eine Möglichkeit, die Beschwerden so wenig wie möglich aushalten zu müssen. Ein Problem ist es, wenn man zwar im Bett liegt, aber nicht schlafen kann, weil der Hals schmerzt, die Nase verstopft ist, und quälender Husten das Schlafen unmöglich macht. Nun muss man versuchen, eine Beschäftigung zu finden. Ein gutes Buch, ein Rätselheft oder eine Zeitschrift sind hier gute Ideen.
Auch ein Fernseher, der vor dem Bett steht, ist ein Zeitvertreib, wenn man so krank ist, dass man weder aufstehen noch schlafen kann. Kommt Fieber zur Erkrankung dazu, sind Wadenwickel ein gutes Hausmittel, für welches man sich aber auch im Bett aufhalten sollte. Bei liebevoller Pflege, im Rahmen derer man Zuspruch, heiße Suppe und die Medikamente ans Bett gebracht bekommt, wird man am schnellsten gesund.
Solange man Fieber hat, wird man so geschwächt sein, dass man das Bett erst gar nicht verlassen möchte. Aber auch, wenn man sich schon auf dem Weg der Besserung befindet, muss der Genesung noch etwas Zeit zugesprochen werden, bevor man das Bett wieder verlässt. Zu frühes Aufstehen kann zu Rückfällen führen, eine Tatsache, die man sicher gerne vermeiden möchte.
