Schwangerschaft
Rauchen gefährdet nicht nur die eigene Gesundheit, sondern auch die von dem ungeborenen Baby. Schwangere rauchen in der Zeit für zwei, jede Zigarette ist mit vielen Risiken für das ungeborene Leben verbunden. Während der Schwangerschaft, liegt auch eine grosse Chance das Rauchen aufzuhören, denn der Wille sollte hier stärker sein. Ungefähr ein Viertel der schwangeren Raucherinnen, stellen das Rauchen freiwillig ein. Auch wenn viele nach der Geburt wieder anfangen zu rauchen, gilt es auch danach den Zustande zu verstetigen.
Es ist immer noch am besten, wenn beide Partner schon vor der Empfängnis mit dem Rauchen versuchen aufzuhören und das für immer. Zumindest sollte das Rauchen während einer Schwangerschaft stark reduziert werden. Wer es natürlich ganz schafft aufzuhören, verhindert damit auch eine komplizierte Schwangerschaft. Aber fünf Zigaretten am Tag sind weniger schädlich für Mutter und Kind als 20 täglich.
Es zeigte sich in Schweden ein guter Erfolg, wo schwangere Frauen eines Projektes aktive Hilfe bekamen, das Rauchen aufzuhören. Im Jahr 1982 rauchten noch 31 Prozent aller Schwangeren, darauf hin waren es 17 Jahre später nur noch 15 Prozent. Nach einer Geburt rauchten nur noch knapp 10 Prozent aller Mütter und auch nur noch knapp 12 Prozent aller Väter.
In einer Schwangerschaft hat das Rauchen messbar medizinische Folgen. Es verringert die Fruchtbarkeit von einem Mann und einer Frau vor der Schwangerschaft, somit müssen Raucher länger auf ein Baby warten als Nichtraucher. Während der Schwangerschaft schadet es dem Kind auch, und führt meist zu einer Fehl- oder Frühgeburten und somit auch nach der Schwangerschaft auf verschiedene Krankheiten.
Durch das Nikotin verengen sich die Blutgefäße, die das ungeborene Kind mit Nährstoffen und auch Sauerstoff versorgt. Raucht die Mutter regelmäßig, reicht die Versorgung nicht aus die das Kind benötigt. Es erhält von Sauerstoff und Nährstoffen zu wenig und bleibt im Wachstum zurück. Meist wiegen die Kinder von Rauchern zwischen 200 bis 300 Gramm weniger als von Nichtrauchern. Man redet von einer "Mangelgeburt" wenn das baby zu klein ist, aber nicht zu früh geboren wurde. Dadurch werden 30 bis 40 Prozent aller Mangelgeburten von Rauchern verursacht. Rauchen schädigt die Durchblutung des Mutterkuchens so gravierend, dass er sich frühzeitig ablöst und es somit zu einer Fehlgeburt führt.
